Perlen, Glasperlen und Schmuck von Aperlea
   
     
 
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Perlen Bewertung - Informationen über Zuchtperlen

Kriterien: 

1. Größe:

Zuchtperlen können Sie heute in Größen zwischen 2 und 20mmm erwerben. Dabei ist entscheidend, welche Art von Perlen Sie erwerben wollen. Sie können heute Süßwasserperlen in einem Bereich von 2–15mm, Akoya Perlen im Bereich von 2–10mm und Tahiti / Südsee Zuchtperlen im Bereich von 8–20mm kaufen. Die Größe einer Perle ist immer davon abhängig, wie groß der implantierte Kern aus Perlmutt ist und welche Wachstumszeit die Perle hatte.

2. Form:

Folgende Einteilung gibt es heute für Zuchtperlen:

  • Rund - beinhaltet runde und annähernd runde Perlen
  • Symmetrisch - sind eiförmige (ovale) Formen, Bouton (knopfförmig) und tropfenförmig
  • Barock - Semibarock, Halbbarock, Barock 

Es ist immer zu beachten, daß Zuchtperlen gewachsene Naturprodukte sind und in einer großen Vielzahl von Formen vorkommen. Die Form der Perle bestimmt sich vorrangig an den gegebenen Vorraussetzungen. So ist die Größe und Form des implantierten Perlmuttkerns, die Lage dieses Kerns in der Auster sowie die Wasserqualität von enormer Bedeutung. Vorwiegend gehandelt werden runde Formen, da sie auf dem Weltmarkt am besten zu verkaufen sind. Jedoch hat sich auch ein Markt für barocke Formen etabliert, der die Wünsche dieser Käufer befriedigen kann.

3. Farbe:

Zuchtperlen gibt es heute in allen erdenklichen Farben, die Sie sich vorstellen können. Dazu gehören weiß, gelb, golden, pink, blau, schwarz und alle möglichen Farbkombinationen dazwischen. Verantwortlich für die Farbgebung einer Perle sind die Körperfarbe und die Überfarbe. Bei der Körperfarbe handelt es sich um den überwiegenden Farbton. Diese ist leicht am äußeren Rand erkennbar, wenn Sie die Perle auf einer weißen Oberfläche betrachten.

Akoya Perlen weisen häufig weisse oder cremefarbige Körperfarben auf, die bis zu dunklen Gelbtönen gehen können. Tahiti Perlen haben meist dunkelgraue bis schwarze Körperfarben, Südsee Perlen dagegen weisse, silberfarbene und cremefarbene Körperfarben.

Das Vorhandensein einer Überfarbe sowie dessen Farbvariation ist von der aufgewachsenen Perlmuttschicht abhängig, die sich im Laufe der Zeit gebildet hat. Die Überfarbe besteht aus maximal 3 fast durchsichtigen Farben, die als Kreis auf der Oberfläche einer Perle zu erkennen sind. Hält man die Perle in eine Lichtquelle, ist dieser Kreis leicht erkennbar. Dieses Wechselspiel von Farben wird auch als Irisieren bezeichnet. Die Farbe von Perlen gleicht meist den auf der Innenseite der Schalen auftretenden Farben. Weitere Einflüsse auf die Farbgebung üben die Lage der Perle innerhalb der Muschel sowie auftretende Wasserqualität, Pflege sowie krankhafte Störungen aus. Man muß betonen, daß die Farbe einer Perle kein entscheidendes Qualitätskriterium ist, da sie immer vom Geschmack des jeweiligen Trägers abhängig ist.  

4. Lüster:

Der Lüster ist vermutlich der beste Ausdruck der Schönheit einer Perle. Dieser auftretende Glanz ist entscheidend abhängig von der Schichtdicke des gewachsenen Perlmutts. Lüster ist ein entscheidendes Qualitätsmerkmal bei der Beurteilung von Perlen. Je schärfer sich ein Bild auf der Oberfläche einer Perle darstellt, desto besser ist der Lüster. Dabei ist es bei besonders hochwertigen Perlen keine Seltenheit, daß sich beim Betrachten in einer Lichtquelle ein Spiegelbild darstellt. Sie sollten beim Kauf von Perlenschmuck darauf achten, wie deutlich sich Spiegelungen auf der Perle wahrnehmen lassen.

5. Oberfläche:

Die meisten Perlen zeigen auf ihrer Oberfläche kleine Erhebungen, Vertiefungen, Flecken oder auch Kratzer. Diese Verunstaltungen werden als Wachstumsmerkmale bezeichnet. Perlen ohne Wachstumsmerkmale sind genau so selten anzutreffen wie perfekt runde Perlen. Maßgebend für die Bewertung einer Perle ist die Anzahl dieser Verunstaltungen. Diese Wachstumsmerkmale sind ebenso ein entscheidendes Kriterium dafür, daß es sich um Zuchtperlen und nicht um Imitationsperlen handelt. Imitationsperlen weisen meist eine absolut glatte Oberfläche auf, die bei Zuchtperlen durch ihr natürliches Wachstum sehr selten vorkommt. Hierzu muß angeführt werden, daß Zuchtperlen ein Naturprodukt sind, die unter Mitwirkung des Menschen in einem natürlichen Organismus entstehen.

6. Schichtdicke:

Die Schalen der perlbildenden Muscheln sind aus Conchyolin, Prismen- und Perlmuttschichten aufgebaut. Umgangssprachlich wird dabei nur von Perlmutt gesprochen. Dieses Perlmutt dienst der Muschel dazu, sich vor äußeren und eingedrungenen Feinden zu schützen. Dringt nun ein Fremdkörper in die Muschel ein, wird er im Laufe der Zeit mit Perlmutt umschlossen. Diesen Umstand macht sich der Mensch zunutze, indem er in die Muschel einen Kern einbringt und sich um diesen im Laufe einer gewissen Zeit eine Perlmuttschicht bildet. Dabei hängt die Stärke der Perlmuttschicht hauptsächlich von der Liegezeit der Muschel im Wasser ab. Die Stärke der gewachsenen Perlmuttschicht hat einen großen Einfluß auf den Lüster und den Wert einer Perle. Je größer diese Schicht ist, desto besser ist der Lüster.

7. Zusammenstellung von Perlen:

Ein weiterer zu beachtender Faktor bei der Wahl von Perlenschmuck ist das sogenannte Matching, die Zusammenstellung von Perlen. Dabei müssen alle genannten Bewertungskriterien berücksichtigt werden. So sollte eine Perlenkette beispielsweise über einen gleichmäßigen Verlauf verfügen. Achten Sie darauf, daß eine gleichmäßige Zusammenstellung in Form, Farbe und Lüster erfolgte.


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